| [zurück] |  | Mo., 03. Mai Einlass: 20:00 h VVK: tba AK: tba
Rolling Stone und Kulturnews präsentieren: Basia Bulat
Welch komischer Name. Und wie sprech ich den verdammt noch mal aus?
Die Dame, um die es sich dabei handelt, kommt aus Toronto und hat in ihrer Kindheit so ziemlich alles zwischen Piano, Ukulele, Flöte und Saxophon gespielt. Sie lässt die schulische Marschkapelle hinter sich, als ihr Bruder beginnt in einer Punkband Schlagzeug zu spielen und leiht ihnen ihre Stimme. Als es sie studienbedingt nach London (nicht das im UK, sondern in Ontario, Kanada) zieht, findet sie sich auch dort des Öfteren mit Studienfreunden zusammen, um gemeinsam Musik zu machen.
Howard Bilerman, den Teilhaber des „Hotel 2 Tango Studio“ und Aracde Fire- Produzenten, lernt sie im Sommer 2006 in Montreal kennen. Schnell wird das angesparte Geld in Aufnahmen investiert, doch nach bereits drei Tagen geschieht das Schlimmste, was einer Sängerin passieren kann – Basia verliert ihre Stimme. Trotzdem schafft es der Großteil der Aufnahmen auf „Oh My Darling“, welche anfangs nur als Erinerungs- CD für die Freunde in London, Ontario, gedacht ist. Jedoch reicht das Bilerman nicht - er schickt die CD zu mehreren Plattenlabels und schließlich beißt Rough Trade an. „Oh My Darling“ wird im Frühling 2007 in Europa und Japan veröffentlicht werden.
Rough Trade im Rücken geht es unweigerlich aufwärts und so wird ab 2007 Kanada und Europa neben Bands wie den Great Lake Swimmers, Sondre Lerche oder The Veils betourt.
Basia Bulat paart Singer/ Sonwriter-Momente mit klassischen Instrumenten wie Cello und einem Instrument, dass manche als ausgestorben dachten - die Zither. Dass das nicht nach Mittelalter klingen muss, beweist sie unter anderem bei Songs wie „Snakes And Ladders“ und dem wunderbar traurigem „Little Waltz“, das nicht nur musikalisch zu Tränen rührt.
Basia Bulat machen Folkpop mit klassischer Untermalung und so erscheint im Februar 2008 „Oh My Darling“ schließlich auch in Amerika. Auf ihrer Internet-Seite gibt es witziger Weise außerdem ein Cover des Strokes`schen „Someday“ zu hören.
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